Die übrigen Profile eines Laborbefunds — vom Ferritin bis zum PSA-Wert.
Die Anämie ist das Ende, nicht der Anfang: Eisenmangel beginnt lange vorher — und der Blutspende-Check übersieht ihn.
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Der wichtigste Eisenwert — und der trügerischste: bei einer Entzündung steigt er und verdeckt einen echten Mangel.
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Steigt bei Eisenmangel, fällt bei Entzündung — genau umgekehrt wie das Ferritin. Und die Sonderform CDT.
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Steigt in 6 bis 12 Stunden. Ein normaler Wert ganz am Anfang einer Infektion beweist deshalb nichts.
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Alle Vitamine messen zu lassen ergibt keinen Sinn — was die Kasse zahlt und was ein Vitamin-Check wirklich taugt.
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Deutschland reichert kein Mehl an. Und Folsäure kann einen B12-Mangel im Blutbild verdecken.
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Hier ist nicht der Mangel das deutsche Problem, sondern die Überdosierung — sie schädigt die Nerven.
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Die Blutmessung ist fast nie sinnvoll: Die Probe zerfällt schnell und zeigt nur die letzten Mahlzeiten.
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100 g Leber enthalten ein Vielfaches der Tageshöchstmenge — in der Schwangerschaft ein echtes Risiko.
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Ein zu hoher Wert kommt oft von der Blutabnahme selbst — Faustschluss und Hämolyse treiben ihn hoch.
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Ein niedriger Natriumwert heißt fast nie Salzmangel: Er zeigt zu viel Wasser, nicht zu wenig Salz.
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Allein wenig aussagekräftig — sein Nutzen liegt in der Anionenlücke und der Art der Azidose.
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Steht selten im Elektrolytprofil: Der Wert stammt meist aus der Blutgasanalyse — und wird berechnet, nicht gemessen.
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Zwei Welten, ein Wort: der Notfallwert im Krankenhaus und die Laktatschwelle im Sport sind nicht dasselbe.
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Das „korrigierte Calcium" soll laut einem Positionspapier von 2026 nicht mehr berichtet werden — deutsche Labore rechnen es weiter.
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Zugesetztes Phosphat wird fast vollständig aufgenommen — über die Hälfte der Kleinkinder überschreitet den Richtwert.
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Ein verlängerter Wert heißt nicht Blutungsneigung. Und ein normaler schließt eine Gerinnungsstörung nicht aus.
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Der Test schließt aus, er weist nicht nach. Ab 50 Jahren steigt der Grenzwert mit dem Alter.
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Gerinnungsfaktor und Entzündungsmarker zugleich — ein hoher Wert heißt meist Entzündung, nicht Thrombosegefahr.
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Sie taugen nicht zur Krebssuche bei Gesunden — im gesetzlichen Früherkennungsprogramm kommt kein einziger vor.
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Die Kasse zahlt die Tastuntersuchung, die Leitlinie rät seit 2025 davon ab — und empfiehlt den PSA, den die Kasse nicht zahlt.
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Seit September 2025 aus dem Nachsorgeschema für Darmkrebs verschwunden. Und Rauchen hebt den Wert.
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Endometriose, Regelblutung, Zysten: bei jüngeren Frauen ist ein erhöhter Wert weit öfter harmlos als bösartig.
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In der Brustkrebs-Nachsorge ausdrücklich NICHT empfohlen — die Fachgesellschaft sieht darin sogar einen Nachteil.
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Drei bis zehn von hundert Menschen bilden ihn gar nicht. Und ein Gallenstau treibt ihn ohne jeden Krebs in die Höhe.
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Bei Leberzirrhose ergänzt er den Ultraschall — er ersetzt ihn nicht, und die Leitlinie nennt ihn nur als Option.
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