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Redaktionelle Standards und Redaktion

Ein Gesundheitsinhalt ist nur so gut wie die Sorgfalt seiner Methode. Hier steht, wer unsere Ratgeber schreibt und prüft, woher wir unsere Quellen nehmen — und wo unsere Rolle endet.

Aktualisiert am 23. Juni 2026

Unser Anspruch

BloodAnalysis hilft allen, die eigenen Blutwerte zu verstehen — kostenlos und in klarer Sprache. Unsere Inhalte sind informierend und bildend: Sie stellen keine Diagnose und ersetzen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt nicht. Unser Anspruch ist einfach: genau sein, unsere Quellen nennen und ehrlich bleiben, was wir sind — eine spezialisierte Redaktion, keine Arztpraxis.

Wer schreibt, wer prüft

Unsere Ratgeber werden von der Redaktion von Blood Analysis geschrieben und vor der Veröffentlichung geprüft. Dabei unterscheiden wir klar zwei Ebenen:

  • Redaktionelle und wissenschaftliche Prüfung — sie liegt bei unserem Redakteur und kontrolliert Verständlichkeit, Richtigkeit der Referenzbereiche, Einheiten und Qualität der Quellen.
  • Medizinische Prüfung — hat eine Ärztin oder ein Arzt einen Beitrag tatsächlich freigegeben, stehen Name und Qualifikation ausdrücklich in der Signatur, unter dem Hinweis „Medizinisch geprüft von“. Fehlt diese Freigabe, zeigen wir sie auch nicht an.

Julien Priour

Gesundheitsredakteur · Gründer von Blood Analysis

Zertifiziert im wissenschaftlichen Schreiben und Publizieren (FUN-MOOC, 2026) · über zwei Jahre Erfahrung mit Gesundheitsinhalten · kein Arzt

Julien Priour ist Gründer von Blood Analysis; er konzipiert, schreibt und prüft die Ratgeber der Website. Ausgebildet im wissenschaftlichen Schreiben und Publizieren (FUN-MOOC-Zertifikat, 2026), erstellt er seit mehr als zwei Jahren Gesundheitsinhalte für ein breites Publikum, mit dem konstanten Anspruch geprüfter Quellen (AWMF, G-BA, IQWiG, PubMed). Er ist kein Arzt: Seine Rolle ist redaktionell — Verständlichkeit, Richtigkeit der Werte und Qualität der Quellen. Die Beurteilung Ihrer Ergebnisse liegt immer bei einer Ärztin oder einem Arzt.

Wir haben uns ein klares Ziel gesetzt: schrittweise namentlich genannte Angehörige der Gesundheitsberufe in die Prüfung unserer Ratgeber einzubinden. Solange das für einen Beitrag nicht der Fall ist, bleibt die Signatur die unseres Redakteurs — und wir sagen das ohne Umschweife.

So entsteht ein Ratgeber

Jeder Ratgeber durchläuft dieselben fünf Schritte:

  1. Ausrichtung an der tatsächlichen Frage. Wir gehen von dem aus, was Menschen wirklich wissen wollen („Wert zu hoch“, „muss ich nüchtern sein?“, „was bedeutet …“), und bauen den Text darauf auf.
  2. Belegtes Schreiben. Jede zentrale Angabe (Grenzwerte, Referenzbereiche, Empfehlungen) stützt sich zuerst auf deutsche Primärquellen: AWMF-Leitlinien, Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA), IQWiG mit gesundheitsinformation.de, Robert Koch-Institut (RKI), Bundesärztekammer mit der Rili-BÄK, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die deutschen Fachgesellschaften — ergänzt um begutachtete Fachliteratur aus PubMed. Internationale Quellen setzen wir nur ein, wenn es zu einer Frage keine deutsche Primärquelle gibt, und weisen sie dann als solche aus.
  3. Prüfung der Daten. Werte, Einheiten und Umrechnungen werden vor der Veröffentlichung einzeln nachkontrolliert. Jede zitierte Studie wird über ihre PMID gegen die Datenbank der NCBI abgeglichen — Titel, Zeitschrift und das Jahr der Ausgabe, nicht das der Online-Vorabveröffentlichung. Jede zitierte Quelle wurde geöffnet und gelesen, keine stammt aus dem Gedächtnis.
  4. Verlinkung und Lesbarkeit. Wir verbinden jeden Wert mit dem Laborprofil, zu dem er gehört, und mit den benachbarten Werten und übersetzen medizinisches Vokabular, ohne es zu verfälschen.
  5. Veröffentlichung, Datierung und Aktualisierung. Jeder Ratgeber ist datiert und wird überarbeitet, sobald sich Quellen oder Empfehlungen ändern.

Unsere Quellen, nach Priorität

  1. Deutsche Institutionen und Regelwerke: AWMF-Leitlinien, G-BA, IQWiG (gesundheitsinformation.de), RKI, Bundesärztekammer und KBV — für internationale Themen ergänzend die WHO.
  2. Fachgesellschaften und Referenzlabore: DGKL für die Labormedizin, dazu DGHO, DDG, DGK, DGVS und andere, sowie die Referenzbereiche deutscher Universitätskliniken und akkreditierter Labore.
  3. Aktuelle Übersichtsarbeiten und Metaanalysen über PubMed, dazu die begutachteten Fortbildungsbeiträge des Deutschen Ärzteblatts.
  4. Etablierte medizinische Nachschlagewerke und Standardlehrbücher.

Blogs, ungeprüft generierte Seiten und Websites ohne Quellenangabe verwenden wir nicht als Beleg.

Transparenz und Grenzen

  • Information, keine Diagnose. BloodAnalysis ist kein Medizinprodukt. Unsere Inhalte ersetzen keine ärztliche Untersuchung und geben keine persönliche Beurteilung.
  • Die Werte unterscheiden sich von Labor zu Labor. Maßgeblich ist immer der Referenzbereich, der auf Ihrem eigenen Befund steht.
  • Redaktionelle Unabhängigkeit. Wenn wir ein Werkzeug oder einen Dienst nennen, sagen wir das deutlich; unsere Ratgeber entstehen unabhängig.
  • Korrektur von Fehlern. Wenn Sie eine Ungenauigkeit entdecken, melden Sie sie: Wir prüfen und korrigieren zügig.

Einen Fehler melden?

Schreiben Sie uns über unsere Seite Kontakt. Bei Fragen zu Ihren eigenen Werten wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt: Nur dort lassen sie sich in Ihrem persönlichen Zusammenhang beurteilen.

Medizinischer Hinweis. Die auf BloodAnalysis veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich der Information und der Gesundheitsbildung. Sie stellen keine ärztliche Beratung dar und ersetzen nicht die Untersuchung durch eine qualifizierte Fachperson. Wenden Sie sich zur Beurteilung Ihrer Ergebnisse immer an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.